Veranstaltungen



Veranstaltungen des CDU-Stadtverbandes 2011

Oktoberfest am 29.09.2011 in der Gaststätte Hohmann in Roßbach


Presseartikel zum Oktoberfest


Hünfeld-Roßbach (). „Hünfeld wirkt wie ein gallisches Dorf in einer schwankenden Welt“ – mit diesen Worten verabschiedete CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Friederike Lang die Gäste des traditionellen Oktoberfestes, das diesmal in der  Roßbacher Gaststätte Hohmann stattfand. Nach dem Hauptredner, dem CSU-Landtagsabgeordneten Robert Kiesel (Bad Kissingen), hatte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) dargelegt, warum es  2012 zu einem „strukturellen Haushaltsdefizit“ von voraussichtlich zwei Millionen Euro kommen werde. Und dies, obgleich Hünfeld im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen keine Schulden habe, sondern – im Gegenteil – Guthaben und Rücklagen.
„Wenn wir jetzt nicht handeln, könnten wir in eine Schuldenspirale geraten“, so der Verwaltungschef, der unter anderem einging auf die gestiegene Schul- und Kreisumlage und den dynamischen Anstieg der Kosten für die Kinderbetreuung einerseits sowie die Reduzierung des Kommunalen Finanzausgleichs zulasten finanzschwacher Kommunen andererseits. Er kennzeichnete aus Hauptursache der gestiegenen Kreisumlage weitere Belastungen bei den Sozialausgaben, aber auch die teilweise Kompensation der auch für den Landkreis reduzierten Schlüsselmasse. Allein der letztgenannte Gesichtspunkt belaste in 2011 die Stadt Hünfeld in einer Größenordnung von rund 460.000 Euro. Fennel unterstrich, dass bei den anstehenden Haushaltsberatungen mutige Entscheidungen darüber gefordert seien, ob die Stadt Hünfeld auch in Zukunft handlungsfähig bleibe und sich weiterentwickeln könne. „Trotz der notwendigen und schmerzhaften Reformen beneiden uns viele um unsere Situation, weil wir vernünftig mit Geld umgehen und nachfolgenden Generationen weder Hypotheken noch Altlasten hinterlassen wollen.“
Noch gebe es keinen Investitionsstau, sondern man investiere im Gegenteil eine drei viertel Million Euro in Straßenerneuerungsmaßnahmen. Zudem gebe es Dinge, die in anderen Städten und Gemeinden schon lange nicht mehr selbstverständlich seien wie die Vereinsförderung. „Bezüglich der Hausmeisterpräsenzgebühr sind wir sogar Spitze im Landkreis Fulda“, so Fennel, der dies auch auf die aktuelle Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent im Altkreis Hünfeld bezog. Er ging auf den geplanten Entschuldungsfonds ein, mit dem das Land Hessen die Altschulden der Kommunen abbauen wolle und unterstrich: „Hünfeld bekommt davon keinen Cent“. Der Grund liege, wie erwähnt,  in der schuldenfreien und auf Weitsicht beziehungsweise Sparsamkeit angelegten Politik der vergangenen Jahrzehnte, in denen es zu keinerlei Aufnahme von Kassenkrediten gekommen sei. Anderen Kommunen wie beispielsweise Darmstadt oder Alsfeld gehe es da sehr viel schlechter, so Fennel, der es ein Alarmsignal nannte, dass alle drei kommunalen Spitzenverbände gegen eine erneute Kürzung von 345 Millionen Euro im Kommunalen Finanzausgleich durch das Land klagten.
Während der Begrüßung der rund 100 Besucherinnen und Besucher, von denen einige in Dirndl beziehungsweise Lederhose gekommen waren, erinnerte Friederike Lang an die Wurzeln dieses CDU-Oktoberfestes, die einst Berthold Quell gelegt habe. Es gebe Werte wie Beständigkeit, Verlässlichkeit und Tradition, die gepflegt werden müssten – „auch weil man sich nicht um jeden Preis dem Zeitgeist anpassen muss“. Die Union sei gut beraten, gerade auch auf solche Menschen zu setzen, denen Tugenden und die erwähnten Werte etwas bedeuteten. Dann, so Lang, würden auch Wahlergebnisse wieder besser werden. Zumal in der Bevölkerung angesichts von Energiewende oder Europapolitik eine große Unsicherheit darüber bestehe, was eigentlich richtig sei. Bayern, und hier schlug die CDU-Stadtverbandschefin einen Bogen zum CSU-Politiker Kiesel,  sei „bei allem stets für einen Sonderweg gut“.
Der Unterfranke nahm die Worte Langs auf und forderte nach einem Lob für den Landkreis Fulda („eine vorbildliche Region“) Politiker und Wirtschaftsbosse dazu auf, wieder verlässlicher zu werden. Auch die Jugend setze wieder verstärkt auf Beständigkeit, „was die Basis ist für eine funktionierende Gesellschaft“. Gerade die konservativen Parteien müssten alles daran setzen, um die Zukunft zu gestalten;  andere Parteien wie beispielsweise Die Linke dürften nicht die Überhand bekommen. Eindringlich ermahnte Kiesel die konservativen Parteien, „die Finger in die Wunden zu legen und nicht aus falscher Scham oder falsch verstandener Toleranz zu schweigen“.  Auch wandte er sich gegen Beliebigkeit und sprach hier von „Wackelpudding-Politik“. In seinen Ausführungen schlug der CSU-Mann einen weiten Bogen von der Sozialpolitik über die Energiewende und Landwirtschaftspolitik bis hin zu den Herausforderungen durch den demografischen Wandel und unterstrich abschließend, dass es für eine Partei wichtig sei, intern sachlich-fair zu streiten, aber nach außen mit einer Stimme aufzutreten.
Lang, die sich bei Kiesel für dessen „überzeugende und nachvollziehbare Worte“ mit einer Flasche AHA bedankte, griff diesen letzten Gedanken auf und sagte, dass es gerade diese Geschlossenheit gewesen sei, welche der Bevölkerung auch bei der jüngsten Kommunalwahl imponiert habe. „Die CDU ist sowohl in der Stadt Hünfeld als auch im Landkreis Fulda eine Einheit“, betonte sie. Und weiter: „Dies zeichnet uns aus, auch in Zukunft“.
Seine eigenen Eindrücke formulierte, so wie stets, der „dichtende Schreinermeister“ Berthold Schiffhauer. Für zünftige Unterhaltung sorgte die Blaskapelle Dammersbach, und natürlich gab es Oktoberfest-typische Schmankerln wie Weißwürste, Brezeln oder auch „Wammerln“ mit Sauerkraut beziehungsweise Schweinshaxe.



Robert Kiesel (Redner des Abends)





von links nach rechts:

Berthold Quell, Dr. Friederike Lang, Robert Kiesel




Sommercafé am Sonntag, 14. August 2011 in der Gastronomie Aha in Hünfeld


Presseartikel zum Sommercafé


Bei der Landratswahl am 4. September setzt Amtsinhaber Bernd Woide (CDU) „ohne Diskussion auf Sieg“. Dabei komme es nicht darauf an, „ob, sondern wie ich gewählt werde“, betonte er beim „Sommercafe´“ des CDU-Stadtverbandes Hünfeld am  Sonntagnachmittag. Die etwa 150 Besucher rief Woide in diesem Zusammenhang dazu auf, sowohl zur Wahl zu gehen als auch andere ebenfalls davon zu überzeugen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Wichtig sei eine hohe Wahlbeteiligung.  „Ich werbe um Unterstützung für Bernd Woide und für die Union im Landkreis Fulda“, sagte der amtierende Chef der Fuldaer Kreisverwaltung, „um weiterhin eine erfolgreiche Politik gestalten zu können“. Die Ergebnisse dieser Politik ließen sich bestens in  Hünfeld sehen, dieser „schmucken Stadt“,  wo auch dank des Zusammenwirkens mit Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) Meilensteine erreicht worden seien – beispielsweise in der hervorragenden Ausgestaltung der Schulen.  
Viele der Anwesenden hatten als „gutes Omen“ für die Landratswahl den Sonnenschein gewertet, der nach einem heftigen Gewitterregen just in dem Moment über dem „CDU-Sommercafé“ hereinbrach, als Woide den Ort des Geschehens betrat. Auf dem Areal der Hünfelder Erlebnisgastronomie Aha war zu einem „Sommerfest der etwas anderen Art“ eingeladen worden, wie es die Hünfelder CDU-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Friederike Lang ausdrückte. Nach dem erfolgreichen Verteidigen der absoluten CDU-Mehrheit bei der Kommunalwahl vom 27. März 2011 in Stadtparlament Hünfeld und Fuldaer Kreistag gehe es jetzt darum, auch bei der Landratswahl Flagge zu zeigen. „Wir werden alles dazu beitragen, dass Sie ein gutes Ergebnis abliefern“, betonte sie Woide gegenüber.
Lang dankte während ihrer Begrüßung besonders Aha-Pächter Gerhard Adlt, „dass wir in diesem wunderschönen Ambiente feiern können“, und in diesem Zusammenhang den engagierten CDU-Frauen und -Männern, die zum einen Kuchen gebacken hatten und Würstchen grillten und zum anderen die Besucher bedienten. Die Tischdekoration hatte die Gärtnerei Ewald Marschall gesponsert. Mit Rudolf Haas war auch das mit 99 Jahren älteste CDU-Mitglied gekommen, der sich nach den offiziellen Reden angeregt mit Woide unterhielt. Für musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Kirchhasel unter Leitung von Silke Stehling.
Gekommen war auch der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU), der in seinem Referat einen weiten politischen Bogen schlug und dabei auch nicht mit Kritik an der Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel sparte. „Die Union braucht in diesen schwierigen Zeiten eine neue Diskussionskultur, und die kann nur an der Basis beginnen“, sagte er und forderte Merkel auf, vor wichtigen Entscheidungen wie beispielsweise der Aussetzung der Wehrpflicht oder der Energiewende mit den CDU-Leuten hart zu diskutieren und die Tatsachen nicht erst im Nachhinein bei Regionalkonferenzen vorzustellen. Scharf ins Gericht ging der Bundestagsabgeordnete mit Politikern, insbesondere der Linkspartei, welche den Bau der Mauer verharmlosten und Geschichtsfälschung betrieben. Die Gedenkstätte „Point Alpha“ sei „der Stachel im Fleisch derjenigen, die das Unrecht des SED-Regimes immer noch gutheißen“.
Brand zufolge ist die Stadt Hünfeld „ein Musterbeispiel dafür, wie die Konjunkturprogramme von Bund und Land genutzt wurden, um neben einer optimalen Ausstattung beispielsweise für die Schulen auch Aufträge an heimische mittelständische Unternehmen zu vergeben“. Ziel müsse es weiterhin sein, die Region Fulda zu stärken. Die CDU werde sich vor Ort dafür einsetzen, dass bei einer Fusion der Agenturen für Arbeit die „Leitzentrale in Fulda bleibt“. Hier sei das Oberzentrum der Region, „und dafür werden wir alles in die Waagschale legen“. Abschließend würdigte der Bundestagsabgeordnete die Arbeit des CDU-Stadtverbandes Hünfeld, und insbesondere seiner Vorsitzenden Lang und sagte: „Das ist Engagement, wie wir es brauchen“.
Hünfelds Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) ging auf die trotz der aktuellen Finanzkrise sehr guten Bedingungen in der Region und insbesondere Hünfeld ein, was sich beispielsweise an der niedrigen Arbeitslosenquote ausdrücke. Dennoch bleibe den Verantwortlichen ein schwieriger Herbst nicht erspart; das Ziel sei, trotz der geordneten Finanzen „nicht in die Schuldenspirale zu geraten“. Fennel erwähnte die Städte Darmstadt, Alsfeld und die Gemeinde Haunetal, deren finanzielle Situation äußerst prekär sei. Bei den Haushaltsberatungen sei oberste Prämisse, „nur das Geld auszugeben, was wir auch haben, und den nachfolgenden Generationen keine Schuldenlöcher zu übergeben“. Fennel lud alle Anwesenden zum Hünfelder Gaalbernfest vom 26. bis 29. August in den Stiftsbezirk ein, wobei der 27. August geprägt sein werde von der offiziellen Auszeichnung der Städte Hünfeld und Landerneau mit dem Europapreis.




MdB Michael Brand im Gespräch








Begrüßung des Landrates Bernd Woide durch die Stadtverbandsvorsitzende Dr. Friederike Lang





Landrat Bernd Woide








Musikkapelle Kirchhasel unter der Leitung von Silke Stehling




Landrat Bernd Woide im Gespräch mit dem 99-jährigen CDU-Mitglied Rudolf Haas











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Tagesfahrt nach Rothenburg ob der Tauber am 13. August 2011



Stadtführung durch die historische Altstadt


Kriminalmuseum von Rothenburg, welches eindrucksvoll Einblick in das Rechtsgeschehen, die Gesetze und Strafen der vergangenen 1000 Jahre gibt.






Kriminalmuseum


"Der Meistertrunk"


1631 nahm der Bürgermeister von Rothenburg ob der Tauber die Herausforderung an, mit einem Zug 3 1/4 Liter Wein zu trinken und rettete damit die Stadt






Die malerische Straßengabelung Plönlein ist einer der meistfotografierten Orte der Stadt.


Politischer Aschermittwoch am 09. März 2011 in der Gaststätte Zum Stern in Michelsrombach


Michelsrombach. Mit viel Selbstbewusstsein aufgrund der sehr erfolgreichen politischen Arbeit in den vergangenen fünf Jahren, aber ohne überheblich sein zu wollen, ist der CDU-Stadtverband Hünfeld in die „heiße Phase“ des Kommunalwahlkampfes 2011 gestartet. Stadtverbandsvorsitzende Dr. Friederike Lang konnte annährend 100 Gäste beim Politischen Aschermittwoch in der Gaststätte „Zum Stern“ in Michelsrombach begrüßen. Darunter die beiden Hauptredner, Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) und Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU).  Musikalisch unterhielten die „Rückerser Dorfmusikanten“.

Dass sowohl der Landkreis Fulda als auch die Stadt Hünfeld „hervorragend aufgestellt sind“ (Lang) und in sehr vielen Angelegenheiten erfolgreich „an einem Strang“ ziehen, wurde in den Ausführungen mehrfach deutlich. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende plädierte einmal mehr für das Ziel, erneut die absolute Mehrheit erreichen zu wollen und betonte, dass dies aufgrund der sehr guten Kandidatinnen und Kandidaten auch möglich sei. „Glaubwürdigkeit und Vertrauen zeichnen Sie aus“, betonte Lang, sowie ein Verankert-Sein in den gesellschaftlichen Strukturen. Und noch etwas sei wichtig: „Die CDU pflegt eine Streitkultur nach innen und zeigt nach außen Geschlossenheit“, unterstrich das Mitglied des Kreisausschusses, die abschließend betonte, „dass die Koalitionspolitik von Berlin und Wiesbaden bei uns nicht die entscheidende Rolle spielen darf“.

Ortsvorsteher Ferdinand Vogt, zugleich stellvertretender CDU-Ortsverbandsvorsitzender, hieß die Besucher namens der „umtriebigen und ideenreichen Basis hier im Buchfinkenland“ willkommen. Man sei froh darüber, bei der Stadtverwaltung Hünfeld „wahr- und ernst genommen“ zu werden, so Vogt, der insbesondere Bürgermeister Fennel für die tatkräftige Unterstützung dankte. Um den Abend spannungsreich zu gestalten, hatte der Ortsverband eine Tombola vorbereitet, für welche der Hofladen Uwe Wiedelbach, die Wirtsfamilie Günther Brähler und die Gaststätte Schwab Preise gestiftet hatten. Als Glücksfee fungierte Stadtverordnete Kerstin Rehberg.

Erster Kreisbeigeordneter Wingenfeld freute sich über den sehr großen Zuspruch: „Das spricht für das Engagement der Kandidatinnen und Kandidaten und für eine lebendige Gemeinschaft“. Es gelte, die zweieinhalb Wochen bis zur Kommunalwahl zu nutzen „und das Datum 27. März im Bewusstsein der Bürger zu verankern“. Die Wahl werde entscheidend dafür sein, „ob die CDU die erfolgreiche Politik der letzten Jahre fortsetzen kann, für unsere Heimat, für diese Region“, so Wingenfeld. Auch er rief als Ziel das Erringen der absoluten Mehrheit aus, um Projekte politisch umsetzen und gestalterisch tätig sein zu können.

„Mit der Stadt Hünfeld pflegen wir eine harmonische Zusammenarbeit und haben großen Respekt und Achtung vor der Hünfelder Kommunalpolitik“, so Wingenfeld, der betonte, „dass wir im engen Schulterschluss diese Region vorangebracht haben“. Dank politischer Überzeugungsarbeit und Mut verzeichne man eine hessenweit einmalig niedrige Arbeitslosenquote, habe auch dank des Konjunkturpakets Millionen in die Schulen investiert und das Betreuungsangebot für unter Dreijährige ausgebaut. Ausdrücklich lobte der Erste Kreisbeigeordnete hier die Weitsicht und Vorreiterrolle von Hünfelds Bürgermeister Fennel, der schon sehr früh entsprechende Konzepte erarbeitet und auf den Weg gebracht habe („Villa Kunterbunt“). Zudem beteilige sich der Landkreis mit 600 000 Euro an der Neugestaltung des Hünfelder Bahnhofs, habe zwei Millionen Euro in das neue Seniana St. Ulrichheim investiert (und dieses gleichzeitig in private Trägerschaft gegeben) und werde sich wohl auch am Mehrgenerationen-Treff in Trägerschaft des DRK beteiligen.


Bürgermeister Fennel warnte davor, sich auf den Erfolgen der Vergangenheit auszuruhen und selbstzufrieden zu werden. Es gelte vielmehr, „stets neue Aktivitäten zu entfalten“. Beispielhaft nannte er den Ortsbeirat und die CDU Michelsrombach, die bezüglich des Logistikparkes „Hessisches Kegelspiel“ erste Gespräche geführt „und die Vorarbeit für die Vermarktung des Gewerbegebietes geleistet haben“. Jetzt versuchten andere, wie die FDP, die zunächst Bedenken geäußert hätten, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Oder die CWE, die sich gegen einen Konsolidierungsbeirat gewandt habe, selbst aber keine Vorschläge unterbreite, wo Einsparungen getätigt werden könnten. „Sie alle zeigen keinerlei Mut zur Verantwortung oder zum Risiko“, so Fennel, der als Grundvoraussetzungen für erfolgreiches politisches Wirken stabile Mehrheiten nannte, „auf die man sich verlassen kann“, und gewachsenes Vertrauen.

Auch er ging auf die aktuelle Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent ein und betonte, dass es allein im Bereich der Stadt über 900 Beamtenstellen gäbe. Der Öffentliche Dienst und der Dienstleistungssektor stellten die größte Anzahl an Arbeitsplätzen zur Verfügung. Abschließend bedauerte es Fennel, dass die Gemeinde Eiterfeld aus dem Gremium der Interkommunalen Zusammenarbeit ausgeschieden sei, „denn auch unter dem Aspekt von Einsparmöglichkeiten gehört der Interkommunalen Zusammenarbeit die Zukunft“.

Nach dem abschließenden Appell Fennels für eine gute Wahlbeteiligung, „um am 27. März ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen“, erhielten er und Wingenfeld zum Dank einen roten fränkischen „Helau-Schoppen“.




Begrüßung durch die Stadtverbandsvorsitzende
Dr. Friederike Lang und den Ortsvorsteher
Ferdinand Vogt





Redner des Abends:
Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel und
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld


Dank an die Redner mit einem "Helau-Schoppen"




Veranstaltungen des CDU-Stadtverbandes 2010


Presseartikel zum Oktoberfest


Der geplante Umbau des maroden Hünfelder Bahnhofes ist ein Millionenprojekt, das die Stadt ohne tatkräftige finanzielle Unterstützung alleine nicht wird stemmen können. "Wir brauchen jede Menge Hilfe von Land und Landkreis", betonte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) beim traditonellen Oktoberfest des CDU-Stadtverbandes Hünfeld. Landrat Bernd Woide (CDU) wollte sich konkret nicht festlegen, sagte aber, dass derzeit "sehr intensive und lösungsorientierte Gespräche" geführt würden. Er gehe davon aus, "dass wir eine vernünftige Lösung hinbekommen".
Ohne die Sanierung des ebenfalls höchst unansehnlichen Bahnhofsumfeldes werden die Umbaukosten laut BGM Fennel zwischen 11 und 12 Millionen Euro betragen, die Stadt Hünfeld fungiert als Bauherr. Intensive Verhandlungen würden gegenwärtig nicht nur mit dem Landkreis, sondern auch mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium geführt, "denn ohne eine 85prozentige Förderung sind die Folgekosten nicht zu schultern", so Fennel, der diese mit etwa 130 000 bis
140 000 Euro jährlich bezifferte.
Allgemein betrachtet gelte es, sich trotz der gegenwärtig ungünstigen finanziellen Rahmenbedingungen auf die eigenen Stärken zu besinnen und optimistisch an die Herausforderungen sowie an die Lösung der "nicht hausgemachten Probleme" heranzugehen, betonten Landrat und Bürgermeister. Während Woide unter anderem ausführte, dass der Landkreis Fulda von den 226 Millionen Euro des Gesamtetats 2010 rund 170 Millionen Euro für soziale Transferleistungen aufbringen müsse, nannte Fennel ein "aktuelles städtisches Etatdefizit in Höhe von jährlich 2,5 Millionen Euro". Dennoch könne die Stadt Hünfeld, ohne sich verschuldet zu haben, nicht zuletzt dank guter Rücklagen und des Aufbaus von Stiftungen gemeinsam mit ihren Stadtteilen auf eine hervorragend funktionierende Infrastruktur bauen. Nichtsdestotrotz werde das Jahr 2011 von Konsolidierungsbemühungen geprägt sein, um handlungsfähig bleiben zu können. Dazu gehöre, "dass die CDU mit einer stabilen Mehrheit aus den Kommuanlwahlen hervorgeht".
Die Hünelder CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Kreisbeigeordnete Dr. Friederike Lang hatte im Gasthof Möller in Kirchhasel rund 100 Parteifreunde und kommunalpolitisch Engagierte willkommen geheißen. Vor dem Hintergrund des neuen Dorfmittelpunktes wies sie darauf hin, dass Kirchhasel "ein wunderschönes Dorf geworden ist und nun im neuen Glanz erstrahlt". Stellvertretend für die Anstrengungen der Bürgerschaft dankte sie Ortsvorsteher Bernd Heimes, Stadtrat Alois Kalb sowie dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden und Stadtverordneten Willi Gutberlet.
Das Oktoberfest des CDU-Stadtverbandes erfreue sich einer langen Tradition und sei vor vielen Jahren von CDU-Fraktionsvorsitzenden Berthold Quell ins Leben gerufen worden, so Lang. Allerdings gestaltete sich die Veranstaltung, bei der die Musikkapelle Kirchhasel unter der Leitung von Silke Stehling sowie typische Spezialitäten wie Haxe mit Kraus, Weißwürste mit Brezeln und "Wammerl" für die nötige Atmosphäre sorgten, etwas anders als gewohnt. Denn Stadtverordnetenvorsteher Ditmar Weidenbörner (CDU) gestaltete gemeinsam mit der Dammersbacher Ortsvorsteherin und CDU-Stadtverordneten Martina Sauerbier sowie verschiedenen Parteifreunden einen amüsant-unterhaltsamen und zugleich informativen Politiktalk. Und der wurde entweder auf Hochdeutsch oder auf "Hifäller Platt" geführt.
Gesprächsteilnehmer waren Gastgeberin Friederike Lang, Erste Stadträtin Monika Mihm, die Stadträte Alois Kalb und Theo Flügel, der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Franz-Josef Dietz, Fraktionsvorsitzender Berthold Quell, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulla-Britta Becker, Ortsverbandsvorsitzender Willi Gutberlet, Stadtverordneter Stefan Schwenk, JU-Mitglied Philipp Höfer und Kreistagskandidatin Martina Hering. Sie alle gaben bereitwillig Auskunft über ihre Motivation, sich politisch zu engagieren, und über ihre Tätigkeitsfelder.
Bei der abschließenden "Freiverlosung" durften sich unter anderem Dr. Eberhard Fennel, Theo Flügel, Stefan Schwenk und Kurt Schramm und Markus Bock über einen Gewinn freuen.


Oktoberfest am 23.09.2010 in der Gaststätte Möller in Kirchhasel




Politischer Aschermittwoch am 17.02.2010 in der Gaststätte Zum Ulmenstein, Mackenzell